Der Juh-Jah ist wohl das urtümlichste und älteste Karnevalslied, dessen Herkunft im Dunkeln liegt und von Generation zu Generation mündlich und melodisch überliefert wurde. Der Text wird als Kehrreim gesungen und in erhöhter Tonlage wiederholt.
Dieses Lied wurde etwa um 1880 von dem Blankenheimer Bürger Josef Reetz getextet. Er war damals Hauptmann des Junggesellenvereins. Die Melodie entstammt wahrscheinlich einem zeitgenössischen Lied.
Das Lied beschreibt die Bedeutung der Tradition des Schelleböumche, welches in der Woche vor Karneval jeden Abend musizierend durch die Blankenheimer Straßen und Gassen marschiert.